Einleitung

Ernesto Paramo, UK

Es war eine ungeheuer  arbeitsintensive Zeit seit Juni  als wir all unsere Bemühungen darauf konzentrierten,  die SPIRIT OF HUMNAITY  nach Gaza zu schicken.  Es war dann ja auch eine höchst ereignisreiche Fahrt. Ihr könnt euch an den Angriff  auf das Schiff und seine Entführung  noch einmal erinnern, indem ihr dies kurze Video, das Passagiere auf dem entführten Boot am 30. Juni 2009 gefilmt haben, anseht. http://www.youtube.com/watch?v=HDVuQpzwsRo&NR=1

Wegen der sehr realen Bedrohung durch die israelische Marine haben wir beschlossen, nicht nach Gaza zurückzukehren, bis wir nicht eine Mini-Flottille haben, die in der Lage ist, unter diesen gefährlicheren Voraussetzungen, Israels drakonischer Belagerung der Menschen in Gaza die Stirn zu bieten.

Dank der Großzügigkeit des malaysischen Volks und vieler anderer sind wir durchaus auf Zielkurs, 3 bis 4 Boote bis zum Frühjahr fahrtüchtig bereit zu haben.

Aufruf an euch alle, die ihr über Israels Verhöhung des Völkerrechts entsetzt seid.

Unsere Mittel sind allerdings immer noch sehr spärlich, und wir appellieren an euch alle, unsere Unterstützer,  während dieser Feiertagszeit noch einmal zu spenden und uns in die Lage zu versetzen, das letzte Boot für die Reise auch noch zu bekommen. Es macht nichts, wenn ihr nur einen geringen Geldbetrag aufbringen könnt, Wir haben schon so kleine Spenden wie 1.50 $ erhalten und waren sehr dankbar dafür, denn jeder kleine Betrag hilft.

http://www.freegaza.org/donate

Wir alle bei Free Gaza sind freiwillige Helfer und niemand erhält ein Gehalt für die Arbeit, die wir tun.  Die Mehrheit des eingeworbenen Geldes wird für den Kauf, die Umrüstung, die Kosten der Fahrten und die Wartung der Boote ausgegeben.

Die Menschen in Gaza brauchen unsere Unterstützung. Bitte helft uns in dieser Jahreszeit der Mitmenschlichkeit das letzte Boot zu kaufen, damit wir im Frühjahr erneut fahren können.

 

Warum ich zum Gaza Freedom March gehe.

Hedy Epstein, U.S.

Nachdem Präsident Obama den Friedensnobelpreis angenommen hat, einen Preis, den er nicht verdient, ist es gut, darüber nachzudenken, wie wahres Friedenschaffen aussieht. Es ist nicht ein schöne-Reden-Halten.  Es ist vielmehr, dass mehr als 1000 Menschen aus über 42 Ländern Hand in Hand  eine Karawane bilden beim Gaza Friedensmarsch nach Gaza, um Zeugen der Zerstörungen des israelischen Angriffs vom letzten Winter zu werden.  Wenn wir über die Grenze bei Rafah gekommen sein werden, werden sich uns – insh’Allah -  50.000 Palästinenser in einem gewaltfreien Marsch zur Eretz/Israel Grenze anschließen.  Auf der israelischen Seite der Grenze werden Palästinenser und Israelis ebenfalls die israelische Regierung aufrufen, die Grenze zu öffnen. http://www.gazafreedommarch.org/article.php?list=type&type=416

Ich gehe nach Gaza, weil ich weiß, wie es ist, wenn man nachts durch ein Klopfen an der Tür aufgeweckt wird; wenn einem das Haus durchsucht wird; wenn man nicht zur Schule gehen kann; wenn einem die Eltern verhaftet werden; nicht zu wissen, ob oder wann sie zurückkommen werden: Flugzeuge über sich zu hören und man darauf wartet, dass sie ihre tödliche Ladung abwerfen; in jungen Jahren zur Waise zu werden. Und doch bin ich eine der Glücklichen, die überlebten, die ein bevorrechtigtes Leben führen können, frei sind zu reisen. Weil ich all das kenne, kann ich „ nicht müßig dabeistehen“ (3. Moses, 19:3). Es ist meine Pflicht, mich meiner palästinensischen Brüder und Schwestern in ihrer Not anzunehmen, ihnen in Solidarität beizustehen, sie wissen zu lassen, dass sie nicht allein sind, dass ich ihnen eine Botschaft bringe von den Menschen zu Hause, dass sie in ihren Gedanken.bei ihnen sind

Ich gehe, weil mich ihre Durchhaltekraft und Stärke, und, ja, selbst die Hoffnung der Palästinenser wider alle Widrigkeiten inspiriert.. Ich gehe, damit ich nach meiner Rückkehr meinen Vertretern im Kongress, vielleicht sogar Präsident Obama und Jedwedem, der es hören will, von meinem größeren Verstehen, Wissen und mit der Autorität des Augenzeugen vom zerstörten Gaza und seinem mutigen Volk berichten kann.

Euch zu Hause bitte ich, uns in euren Gedanken zu behalten. Ich bitte euch, die Vertreter im Kongress anzurufen und sie zu bitten Druck auf die ägyptischen Behörden auszuüben, uns eine sichere Grenzüberschreitung zu ermöglichen und Druck auf die israelische Regierung und das israelische Militär auszuüben, nicht  einzugreifen. Bittet eure Vertreter, nicht nur ihre Türen zu öffnen, sondern auch ihre Herzen und Sinne, eure Berichte über Gaza anzuhören, das noch immer unter illegaler israelischer Besatzung und noch immer unter Belagerung steht.

Elie Wiesel: Kommen sie mit uns nach Gaza

Greta Berlin, France

Am 1. Dezember gingen drei Frauen, eine Holocaust Überlebende, eine Palästinenserin und eine Erzieherin zu einem Vortrag von Elie Wiesel in St. Louis. Seht selbst, wie er sie abfahren lässt, als sie ihn aufforderten, mit ihnen nach Gaza zu kommen. Dieser „Mann des Friedens“ ignoriert den Aufruf der drei Frauen, sich selbst einen Augenschein davon zu verschaffen,  was Israel in seinem Namen und  mit amerikanischem Geld tut. http://www.youtube.com/watch?v=w4wkR1IUUE8

Aufruf zur Aktion am Jahrestag der israelischen Massaker in Gaza

Ewa Jasiewicz

27. Dezember bis 18. Januar 2009/2010  -  diese Zeit markiert den ersten Jahrestag der brutalen israelischen ‚Operation Gegossenes Blei ‚ gegen die Menschen des belagerten Gaza.

Free Gaza bittet alle Gruppen in aller Welt, den Film des spanischen Filmemachers Alberto Arce und von Mohammad Rujailah  „To shoot an Elephant“  (20009), einen preisgekrönten und während der Operation Gegossenes Blei gemachten Dokumentarfilm zu zeigen, der im Detail Kriegsverbrechen zeigt und deren Auswirkungen auf die Menschen, auf Journalisten und Krankenpfleger. Das Massaker intensivierte und eskalierte die bestehende Politik ethnischer Säuberungen und willkürlicher Zerstörung sowie einer dem palästinensischen Volk en weiteres Mal aufgezwungenen Nakba.

Am 22. Tag des Angriffs waren 1.400 Tote zu verzeichnen, die große Mehrheit darunter Zivilisten, einschließlich beinahe 400 Kinder, mehr als 5000 Verletzte, 50.000  Vertriebene und (bis heute) 20.000 Obdachlose. [1]

Über 3.600 Wohnungen waren vollständig und 11.000 teilweise zerstört. Mehr als 258 Menschen starben, weil israelische Streitkräfte Rettungsdienste daran hinderten, zu ihnen zu gelangen. [2].  Die meisten wurden durch Bomben in oder in der Nähe ihrer Wohnung getötet, wobei über ein Drittel (519) durch israelische Dronen und weitere 473 durch Düsenflugzeuge getötet wurden. [3] Israel verwandte weißen Phosphor, unbemannte Flugkörper, F16 Flugzeuge, Caterpillar Militär-Bulldozer und mit M16 Waffen ausgestattete Soldaten, um Menschen systematisch zu töten und Gazas Infrastruktur, Unternehmungen und landwirtschaftlich genutzte Flächen und Landbesitz zu zerstören.

Wir wiederholen hier auch den Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft aus dem Jahr 2005 zu einer umfassenden Kampagne von Boykott, Sanktionen und Abzug von Investitionen (BDS) gegen Israel als das vorrangige Mittel, die Einhaltung von Menschenrechten und die Einforderung des Völkerrechts zu fördern.

Wir bitten ferner die Aktivisten, direkte Maßnahmen in Solidarität mit den Palästinensern im gesamten Nahen Osten zu ergreifen, in den Flüchtlingslagern außerhalb Palästinas, mit denen die innerhalb  des 48iger Gebiets gegen Apartheid kämpfen sowie denjenigen, die Widerstand gegen ethnische Säuberungen in Jerusalem  leisten  und gegen die Bantustansiierung der Westbank.

Waffenhersteller wie Rafael, Elbit Systems, Lockheed Martin, EDO-ITT, Caterpillar, auch Unternehmungen, die die Besatzung zementieren wie die irische Firma CRT  (Cement Roadstone Holdings), (Apartheid Wall) Veolia und Alstom (Jerusalem Light Railway), Carmel-Agrexco (Illegale Siedlungen und Landwirtschaften) und  Edelman PR sowie Israelische Botschaften und die Insitutionen, die die  Besatzung dulden wie die Europäische Uniion.

Die tödliche Abriegelung von Gaza dauert fort, der Bau von Siedlungen  in Ostjerusalem und der Westbank dauert an, und das unveräußerliche Rückkehrrecht der Flüchtlinge in ihre Häuser bleibt für Millionen außer Reichweite. Der Widerstand der Grasswurzel Organisationen gegen Israels fortgesetzte Angriffe war nie so dringend wie heute. ,

Denkt an Gaza – Steht auf für Palästina – Handelt!

Aktionen

Quellen

[1] UNHCR and UNDP June 2009

[2] Al Mezan, Cast Lead Offensive in Numbers, June 2009,

http://www.mezan.org/upload/8941.pdf

[3] Al Haq Palestinian Human Rights Organisation, Operation Cast Lead – A

Statistical Analysis, August 2009

http://www.alhaq.org/pdfs/gaza-operation-cast-Lead-statistical-analysis%20.pdf

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freegazaorg: @BarakRavid The flotilla ultimately sailed from Latakia on October 18,10 and arrived in Al Arish three days later, NOT GAZA. We sail to Gaza
freegazaorg: @BarakRavid G says...the London and Gulf columns of vehicles would like to converge on Latakia and sail from there to Al Arish, NOT GAZA.
freegazaorg: @BarakRavid January09,.G founded VP, which began to organize aid flotillas to the Gaza StripThis is not true.A flotilla is by sea, not land
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