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29. Januar 2009
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News
Wir werden wieder segeln
Nachdem wir mit unseren Partnern in Gaza gesprochen haben, mit vielen unserer Spender und nachdem wir die Situation in Gaza besprochen haben, kündigen wir unsere nächste Überfahrt nach Gaza für die Woche des 2. März 2009 an. Wir hoffen, ein Frachtschiff mit Baumaterialien und medizinischen Gütern sowie ein Passagierboot schicken zu können. Die Organisatoren sind damit beschäftigt, Mittel für den Kauf beider Boote aufzubringen und werden darüber hinaus eine Petition für Baumaterialien, vor allem Zement, Holz und PVC-Rohre herausbringen.
Derek Graham, Bootsmann auf vielen der Reisen, bemerkt: "Wir müssen dieses Mal mehr tun als nur symbolische Delegationen zu senden. Wir müssen praktische Hilfsmittel mitbringen, die für den Wiederaufbau von Gazas Infrastruktur verwendet werden können, die Israel zerstört hat." Derek plant, die Projektideen Ende Januar nach Nordirland mitzunehmen, um mit irischen Sympathisanten und Spendern zu sprechen.
"Die Free-Gaza-Bewegung hat sich immer als Menschenrechtsorganisation verstanden, aber wir erkennen auch, dass wir mehr als nur Beobachter nach Gaza bringen können. Deshalb achten wir darauf, dass wir die Zeit und das Geld haben, um so viel wie möglich mitzunehmen", so Huwaida Arraf, die auf vielen der früheren Reisen die Delegationen geleitet hat.
Das Free-Gaza-Boot "Dignity" war am 30. Dezember drei Mal von der israelischen Marine gerammt worden, als es sich klar in internationalen Gewässern befand. Die Organisatoren der Bewegung gehen wegen Piraterie auf hoher See und wegen des Schadens am Boot rechtlich gegen die israelische Regierung vor. Nach Schätzungen werden die Reparaturen fünf Monate dauern und 100-150.000 Euro kosten.
"Israel hat uns gerammt, um uns zu versenken. Anders kann man es nicht sehen und diejenigen von uns, die auf dem Boot waren, wissen genau, dass das kein Unfall war. Sie wussten nicht, wie robust die 'Dignity' ist und wie mutig unser Kapitän, Denis Healy", bemerkt Eliza Ernshire, eine der Passagiere auf dem angeschlagenen Boot.
Derzeit steht uns die "Spirit of Humanity" als eine Möglichkeit zur Verfügung, das Frachtschiff zu begleiten, aber wir sehen uns auch nach einem größeren Boot um, das 50 bis 75 Menschen nach Gaza bringen kann. Verschiedene hochkarätige Freiwillige haben sich bereit erklärt mit uns zu fahren, wenn es so weit ist, und wir sammeln derzeit Namen. Wer jemanden weiß, kann uns das gern mitteilen.
Greta Berlin
Media Team
Free Gaza Movement
310 422 7242
www.freegaza.org
www.flickr.com/photos/29205195@N02/
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